Medienmitteilung vom 6. März 2017

Die 1. Etappe des Vernetzungsprojektes der Jahre 2011 – 2016 wurde erfolgreich abgeschlossen und vom Kanton als positiv beurteilt. Gestützt auf die Direktzahlungsverordnung gewährt der Bund den landwirtschaftlichen Bewirtschaftern Entschädigungen für Biodiversitätsförderflächen, welche in einem vom Kanton genehmigten Vernetzungsprojekt liegen. Ziel solcher Projekte ist es, abgestimmt auf die Anforderungen von ausgewählten Ziel- und Leitarten und vorhandene standörtliche Potenziale, die ökologisch sinnvolle räumliche Anordnung und die biologische Qualität der Biodiversitätsförderflächen zu verbessern. Mit dem Vernetzungsprojekt sollen die oben erwähnten Ziele umgesetzt und damit die Biodiversitätsförderbeiträge für die Landwirte in Fehraltorf sichergestellt werden. Durch ihre Beteiligung leisten die Landwirte auch einen wertvollen Beitrag für den Erhalt der Natur-, Landschafts- und Erholungswerte auf dem Gemeindegebiet von Fehraltorf. Ein wesentliches Ziel der 2. Etappe, welche von 2017 bis 2024 dauert, ist die gute Vernetzung der Massnahmen im Wald, im Waldrandbereich und im angrenzenden Kulturland. Auch hat die Öffentlichkeitsarbeit einen hohen Stellenwert. Für die Überwachung und Koordination der Massnahmen sind der Ackerbaustellenleiter und die Natur- und Landwirtschaftskommission zuständig. Gemäss dem zum Vernetzungsprojekt erstellten Bericht resultieren aus dem Projekt geschätzte Vernetzungsbeiträge an die Bewirtschafter von jährlich CHF 51'000.00. Der Bund übernimmt 90 % der Kosten. Der Kanton finanziert die restlichen 10 % der Beiträge, wenn Flächen innerhalb der kantonalen Fördergebiete für den ökologischen Ausgleich liegen. Nach Abzug der von Bund und Kanton zu leistenden Anteile verbleiben für die Gemeinde Beitragsleistungen in der Grössenordnung von jährlich CHF 4'900.00. Zusätzliche Kosten zulasten der Trägerschaft entstehen für die Begleitung der Umsetzungsmassnahmen, Kontrollen und weitere Leistungen der Ackerbaustelle sowie Beratungen. Der Gemeinderat stimmt den Plangrundlagen für die 2. Etappe des Vernetzungsprojektes zu und beantragt der Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich diese zu genehmigen.

Mehr Stellenprozente für die Gemeindepolizei wegen Kantonsratsentscheid

Das Sanierungsprogramm des Kantons hat etliche Folgen für die Gemeinden. Unter anderem hat der Kantonsrat am 24. Oktober 2016 beschlossen, die Beiträge für gemeindepolizeiliche Aufgaben an den Kanton zu erhöhen. Für die Gemeinde Fehraltorf ergibt das einen Mehrbetrag pro Einwohner von CHF 8.00, für Russikon von CHF 6.50 und für Pfäffikon von CHF 9.50. Dieser Ansatz wird fällig, wenn Gemeinden keine Gemeindepolizei haben oder einen Unterbestand aufweisen. Der Gemeindepolizeiverbund Fehraltorf-Russikon-Pfäffikon weist per 1. Januar 2017 einen Unterbestand von 80 Stellenprozenten auf und leistet dementsprechend der Kantonspolizei bereits heute Ausgleichszahlungen. Der Gemeinderat hat auf Antrag der Polizeikommission entschieden, den Stellenplan von 670 auf 750 Stellenprozente zu erhöhen. Mit dieser Massnahme kann erreicht werden, dass dem Kanton keine Beiträge bezahlt werden müssen und die Präsenz im Verbundsgebiet erhöht werden kann.


Baubewilligung

Der Gemeinderat erteilte folgende baurechtliche Bewilligung unter Bedingungen und Auf­lagen an:
 

  • Berger Marianne und Gerd, Weidstrasse 40, 8320 Fehraltorf; Ausbau Dachgeschoss und Aufbau von zwei Schleppgauben, Weidstrasse 40.
  • Gerber Bio Greens AG, Zürcherstrasse 75, Rütihof, 8320 Fehraltorf; Abbruch bestehendes Kühlraumgebäude und Neubau Kühlhaus, Grundstück Zürcherstrasse 71.


Ferner hat der Gemeinderat …

  • die Gebühren für die Verrechnung von Leistungen gegenüber Dritten sowie für die interne Weiterverrechnung festgelegt.
  • einen Kredit im Betrag von CHF 21'000.00 für die Übernahme des Polizeifahrzeuges Skoda durch die Feuerwehr bewilligt. Das Fahrzeug wird als Piketteinsatzfahrzeug benötigt.
  • einen Kredit im Betrag von CHF 25'000.00 für die Verlängerung des erweiterten Deutschkursangebotes für Asylbewerber bis Ende 2017 bewilligt. Mit dieser Massnahme wird unter anderem eine bessere Tagesstruktur erreicht.
  • einen Kredit im Betrag von CHF 6'000.00, exkl. MwSt., für die Märchenaufführung "Der gestiefelte Kater" der Reisetheater GmbH vom Sonntag, 3. Dezember 2017, 14.00 Uhr in der Mehrzweckhalle Heiget bewilligt.
  • die Abrechnung über die Sanierung der Eggwisenstrasse im Betrag von CHF 90'000.00, inkl. MwSt., genehmigt (Kredit CHF 89'569.70, inkl. MwSt.).
  • die Abrechnung über die Sanierung der Allmendstrasse, Abschnitt Allmendstrasse 27 bis 33, im Betrag von CHF 151'079.20, inkl. MwSt., genehmigt (Kredit CHF 152'000.00, inkl. MwSt.).
  • dem OK Osterrennen die Polizeibewilligungen für die Osterrennen vom Sonntag, 9. April 2017, und Ostermontag, 17. April 2017, erteilt und die nötigen Verkehrsanordnungen erlassen.
  • die Polizeibewilligung für die 17. Internationalen Highlandgames in der Speck vom Freitag, 4., bis Sonntag, 6. August 2017, erteilt und die nötigen Verkehrsanordnungen erlassen.
  • Andrea Müller, wohnhaft in Dübendorf, das Patent zur Führung eines Klein- und Mittelverkaufsbetriebes für den Denner Fehraltorf, Bahnhofstrasse 29, per 1. Februar 2017 erteilt.
  • Manuel De Oliveira Lima, wohnhaft in Zürich, das Patent zur Führung einer Gastwirtschaft mit Alkoholausschank für das Restaurant Pumpkin an der Luppmenstrasse 13 per 1. März 2017 erteilt.
  • das neue Betriebsreglement der Webstube mit Gebührenordnung genehmigt.
  • für den Schulhausmodulbau die Arbeiten für die mechanische Schliessanlage an die Firma Simotech, Seuzach, die elektronische Schliessanlage an die Kaba AG, Rümlang, sowie für die Arbeitsgattung Apparate Schwachstrom an die TelNetCom AG, Fehraltorf, vergeben.
  • von der Anstellung von Manuela Lieberherr, wohnhaft in Pfäffikon, als Sachbearbeiterin Werke per 1. April 2017 Kenntnis genommen.
  • von der Geschwindigkeitskontrolle der Gemeindepolizei vom 17. Januar 2017, 12.56 bis 14.57 Uhr, an der Rumlikerstrasse Kenntnis genommen (signalisierte Höchstge­schwin­digkeit: 50 km/h; Anzahl Fahrzeuge: 282; Anzahl Übertretungen: 39; gemes­sene Höchstgeschwindigkeit: 65 km/h!).